Donnerstag, 22. Oktober 2015

Lila-Lotta-Käfer für die Wintergardarobe!

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Nach 4 einfarbigen, grauen 3/4-Ärmel-Shirts, die es sich schon gar nicht mehr zu verbloggen lohnt, habe ich endlich mal wieder in meine "Sommertypen"-Palette hereingegriffen und mich in den Mosca-Lila-Lotta-Stoff verliebt.

Leider etwas zu wenig gekauft. Kennt Ihr dass, man ein Projekt im Kopf hat, dan aber unschlüssig wird und alles erstmal ad acta gelegt?

Dann kam der Tag, an dem ich meinen Schnittmusterordner sortieren musste, weil er überlief und ich Platz brauchte. Und da fiel mir Bessy von allerlieblichst mal wieder in die Hände.

Und in meinem Kopf entstand ein neues Bild...

Jetzt bin ich happy, denn ich finde das Shirt prima. Die Farbe habe ich bisher gar nicht getragen, wir gewöhnen uns wohl gerade aneinader, aber ich fühle mich sehr wohl damit.
Wie findet ihr das Shirt? Ich muss mich wohl an soviel Muster erst gewöhnen...

Ich freu mich, endlich mal wieder mit zum RUMSen.

Montag, 19. Oktober 2015

Mein Freund Salim... Buchlesereise

1 Kommentare
Als mir zum Augusttnähtreff Amberlight-Label erzählte, dass ein Kinderbuch eine Bloglesereise unternimmt, von Blogger zu Blogger geschickt wird, fand ich die Idee klasse. Eine Nacht musste ich drüber schlafen, denn ich musste mich erst mal an den Gedanken gewöhnen, eine emotional ergreifende Geschichten über Flüchtlingskinder zu lesen.

Da die Neugier siegte und ich viel zu gerne lese, musste ich mitmachen. Das Buch ist auf der 3. Lesestation bei mir nach einem kleinen Hausnummerndesaster dennoch angekommen.


Mittlerweile hört man ja jeden Tag, schlimme Schicksale von Flüchtlingen und denkt, bloß gut, dass es dich nicht trifft. Und aus dem Grund mache ich gerne bei kleinen Aktionen mit, die alleine für sich ein Tropfen auf dem heißen Stein sind, aber dennoch helfen.

Mein Freund Salim ist ein Buch, in dem 2 Geschichten miteinander verwoben werden. Zum Einen die Geschichte der deutschen Geschwister Hannes und Tammi und zum anderen die Geschichte vom Salim, dem Jungen, der aus Syrien geflüchtet ist. Der geschichtliche Rahmen wird in einer Schule aufgespannt, in der es gilt, ein Gruselkabinett zu gestalten. Die Geschwister lernen Salim kennen, haben Interesse an ihm und möchten ihm gerne helfen. Stück für Stück werden klitzekleine Puzzelteile offenbart... erst sehr zäh und plötzlich fast alles.


Ich persönlich habe mir vom Buch etwas mehr versprochen. Die Geschichte mit dem Gruselkabinett spricht mich nicht wirklich an, das ERLEBEN der FLUCHT von Salim ist mir zu wenig erklärt und kommt zu kurz. Es wird eher am Ende erzählt, mit gezeichneten Bildern von ihm belegt und das Ende ist offen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich einfach offene Enden nicht mag, bzw. wenn das Ende zu offen ist. 
Ja, die Geschichte von Salim ist zum Gruseln, deutsche Kinder kennen Gruseln nur noch aus der Achterbahn oder dem "Gruselkabinett"? Das ist gut für unseren Kinder. Dennoch könnte ich mir die Geschichte auch in einem anderen Umfeld vorstellen, was meiner Meinung nach besser passt.

Ich danke Amberlight-Label für die Idee zur Bloglesereise, denn Bücher - Geschichten -  sind eine Lebensbereicherung, egal wie man sie empfindet. Jede Emotion, jede Empfindung zu diesem sensiblen Thema helfen mir, zu sehen wie gut es mir eigentlich geht. Meine Probleme verlieren doch erheblich an Bedeutung, wenn ich an die vielen Schicksale denke, die hier auf ein Leben ohne Krieg hoffen.

Ich bin sehr gespannt, wie andere - weitere Blogger der Lesereise - das Buch empfinden und hoffe auf eine sehr spannende Diskussion und Eure Kommentare!
 

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